Oberkochen

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Oberkochen

Stadt im Ostalbkreis in Baden-Württemberg

Oberkochen ist eine Stadt im Ostalbkreis im baden-württembergischen Raum Ostwürttemberg. Sie liegt zwischen Albuch und Härtsfeld, durchflutet von den Tälern des Schwarzen Kochers und des Gutenbachs. Der höchste Punkt der Stadtregion ist der Volkmarsberg mit 743,6 m ü. NHN. Der Kocher, ein Nebenfluss des Neckars, durchfließt das Stadtgebiet und hat mehrere Zuflüsse, darunter den Rote Kocher und den Gutenbach. Die Stadt besteht aus zwei Siedlungsteilen, der Innenstadt und dem höher gelegenen Heide. Oberkochen wurde 1968 zur Stadt erhoben, nachdem die Firma Carl Zeiss dort 1946 ansiedelte und die Einwohnerzahl innerhalb von zwanzig Jahren vervierfachte. Die Firma Leitz GmbH & Co. KG, ein führender Hersteller von Holzbearbeitungswerkzeugen, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Stadt hat eine einzigartige Geschichte, darunter eine herrschaftliche Teilung des Dorfes bis ins 19. Jahrhundert und eine konfessionelle Spaltung, die vor dem Reichskammergericht verhandelt wurde. Die Stadt bietet Räume wie die Innenstadt mit den Siedlungsgebieten Spitztal, Lenzhalde und Brunnenhalde sowie den Stadtteil Heide, der ursprünglich eine Schafweide war. Der Heidekopf ist der höchste Punkt der Heide mit 675 m ü. NHN. In der Region gibt es historische Funde aus der Bronzezeit, römische und alamannische Spuren sowie ein Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert. Die Stadt ist auch bekannt für die Eisenverhüttung, die im 16. Jahrhundert begann und bis ins 18. Jahrhundert andauerte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Ostalbkreis
Seehöhe
496 m

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