📷 Bild: Wikimedia Commons
Granátula de Calatrava
Gemeinde in Spanien
Granátula de Calatrava liegt in der flachen, trockenen Landschaft von La Mancha, etwa 20 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Ciudad Real und 210 Kilometer südsüdwestlich von Madrid. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Höhe von rund 655 Metern und ist von weiten Ebenen umgeben. Die Region ist bekannt für ihre trockene Klima mit nur geringem Niederschlag, der sich über das Jahr verteilt, mit Ausnahme der meist trockenen Sommermonate. Die Gemeinde wurde durch ein unerwartetes Ereignis in der Geschichte geprägt: Im Jahr 2001 aktivierte eine Grundwasserbohrung versehentlich einen Kaltwassergeysir, der bis zu 50 Meter hoch spritzte. Dieses Phänomen war auf die CO²-Entweichung aus der regionalen Magmaprovinz zurückzuführen und war bis zum Januar 2001 aktiv. Es war ein bemerkenswertes Ereignis, das die Aufmerksamkeit auf die geologischen Besonderheiten der Region lenkte. Granátula de Calatrava ist für seine archäologischen Fundstätten bekannt, darunter die Siedlungsspuren der iberischen, römischen, westgotischen und arabischen Epoche. Zu den sehenswerten Gebäuden zählen die Annenkirche aus dem 14. Jahrhundert und die Wallfahrtskirche Oreto y Zuqueca aus dem 13. Jahrhundert. Die Gemeinde hat auch eine Verbindung zu Baldomero Espartero, einem bedeutenden General und Politiker des 19. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ciudad Real
- Seehöhe
- 656 m
- Website
- http://www.granatula.es
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