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Maxim-Gorki-Theater
Berliner Staatstheater
Das Maxim-Gorki-Theater in Berlin liegt in der Dorotheenstadt, im Ortsteil Mitte. Es ist das kleinste der Berliner Staatstheater mit 440 Plätzen und befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das 1827 von der Sing-Akademie zu Berlin errichtet wurde. Das Theater ist nach dem russischen Schriftsteller Maxim Gorki benannt und bildet mit dem Palais am Festungsgraben ein geschütztes Ensemble. Das Theater wurde 1952 gegründet, um russische und sowjetische Theaterkunst zu fördern. Bekannte Aufführungen umfassten Werke wie „Die auf See“ von Boris Lawrenjow und „Die Übergangsgesellschaft“ von Volker Braun. Unter der Leitung von Shermin Langhoff seit 2013 stieg der Anteil jüngerer Zuschauer, und das Theater wurde 2016 zum Theater des Jahres gewählt. Die Inszenierungen thematisieren gesellschaftliche Spannungen und reflektieren aktuelle Debatten. Die Spielstätte umfasst neben dem Haupttheater auch die Studiobühne „Studio Я“, die als Raum für marginalisierte Themen und internationale Diskussionen dient. Das Gebäude selbst ist der älteste erhaltene Konzertsaal Berlins und beherbergt eine reiche Geschichte, darunter Aufführungen der Matthäus-Passion von Bach. Die Bühnenbilder und das Ensemble tragen zu der künstlerischen Vielfalt bei, die das Theater auszeichnet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1827
- Architekt
- Karl Friedrich Schinkel
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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