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Vöckla
Die Vöckla ist ein 47 Kilometer langer Fluss, der in Oberösterreich und Salzburg fließt. Sie entspringt am Mondseeberg nordöstlich von Mondsee und mündet bei Vöcklabruck in die Ager. Auf den ersten zwei Kilometern bildet sie die Grenze zwischen Oberösterreich und Salzburg, bevor sie vollständig durch den Bezirk Vöcklabruck verläuft. Nach Frankenmarkt ändert sie ihre Richtung nach Osten, passiert Vöcklamarkt und Timelkam, bevor sie sich bei Straß nach Norden wendet und durch Vöcklabruck fließt. Mit einem Einzugsgebiet von 446 Quadratkilometern ist die Vöckla ein bedeutender Zufluss der Ager, deren Einzugsgebiet sie zu über 35 Prozent prägt. Der mittlere Abfluss beträgt 8,8 Kubikmeter pro Sekunde, wobei der März mit 13,4 Kubikmetern pro Sekunde der wasserreichste Monat ist. Historisch wird der Fluss erstmals um 790 als Fecchelisaha erwähnt, wobei der Name möglicherweise auf keltische, romanische oder slawische Wurzeln zurückgeht. Wirtschaftlich wird die Vöckla seit dem 19. Jahrhundert für Wasserkraft genutzt, wovon rund 20 Anlagen entlang ihres Laufs zeugen. Der Oberlauf der Vöckla zwischen Mondsee und Frankenmarkt war einst als Sprenzelbach bekannt. Heute ist der Fluss durch Wehranlagen stark verändert, doch im Oberlauf bei Tiefgraben und Zell am Moos finden sich noch naturbelassene Abschnitte mit Weiden und Eschen. Die Vöckla gehört zur Forellenregion, in der Bachforellen, Äschen und Regenbogenforellen leben. Die Wasserqualität leidet unter landwirtschaftlicher Nutzung und Industrie, wobei der Oberlauf Güteklasse I bis II erreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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