Burg Vreden
abgegangene spätmittelalterliche Burg in der Altstadt von Vreden im Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen)
Die Burg Vreden war eine spätmittelalterliche Burg des Bistums Münster, die im 14. Jahrhundert in der Altstadt von Vreden errichtet wurde. Sie lag im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen und war Teil der Stadtbefestigung. Die Vorgängeranlage wurde 1324 zerstört und nicht wiederaufgebaut. Die Burg diente in späteren Jahrhunderten oft als Pfand und wurde mehrfach instand gesetzt, zuletzt 1608, als sie als „seit 80 Jahren unbewohnt und verfallen“ beschrieben wurde. Die Burg wurde durch eine 1608 entstandene Zeichnung und Beobachtungen aus dem Jahr 1970 rekonstruiert. Sie hatte einen rechteckigen Burgplatz mit Toranlagen und Zugbrücken. Ein großer Turm stand an der heutigen Alstätter Straße, dessen Fundamente bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Die Mauern der Burg waren aus Gussmauerwerk, wohingegen spätere Baustrukturen aus Backsteinen bestanden. Im Zentrum der Altstadt von Vreden befindet sich der Burgplatz, der heute als Teil der Stadtbefestigung erhalten ist. Die Reste der Burg sind in der Umgebung der Altstadt zu erkennen, insbesondere die Toranlagen und das Fundament des Turms. Die historischen Befestigungsstrukturen sind Teil der städtebaulichen Entwicklung Vredens und geben Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Vreden
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