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Manderen
französische Gemeinde
Manderen liegt im Manderental, einem Seitental der Mosel, das vom Bach Manderen durchflossen wird. Das Ortsgebiet erstreckt sich über 8,92 km² und grenzt im Nordosten an die saarländische Gemeinde Perl. Es befindet sich etwa 25 Kilometer nordöstlich von Thionville und nahe dem Dreiländereck Frankreich – Luxemburg – Deutschland. Die Einwohner werden Manderenois und Manderenoises genannt, und der Ort trägt den Spitznamen „Di Mannerer Pannelecker“. Mandern kam 1346 unter Johann dem Blinden als Exklave zum Herzogtum Luxemburg. Die Ortschaft war bis zur Französischen Revolution eine Enklave Luxemburgs in Lothringen. Nach der Eroberung Luxemburgs durch Frankreich 1795 wurde sie eine Enklave des Wälderdepartements im Departement Moselle. Im Zweiten Pariser Frieden 1815 fiel das Dorf an Preußen, kehrte jedoch 1829 an Frankreich zurück. Seit 1830 gehört auch das Dorf Tunting zur Gemeinde. Die Burgruine Mensberg, auch Burg Malbrouck, wurde zwischen 1419 und 1434 erbaut und ist seit 1930 als Monument historique klassifiziert. Von der ersten Burg, die Arnold III. de Sierck nach 1274 errichtete, ist nur noch der Nordwestturm erhalten. Die Pfarrkirche Invention-de-Saint-Étienne ersetzt einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1618. Die Kapelle Saint-Nicolas in Tunting wurde nach 1817 an der Stelle einer früheren Kapelle neu gebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
- Ort
- Kanton Sierck-les-Bains
- Seehöhe
- 349 m
- Website
- http://www.manderen.fr/
In der Nähe
- Burg Malbrouck839 m
- Merschweiller1.9 km
- Ritzing2.4 km
- Leukbach3.1 km
- Borg3.3 km
- Kanton Sierck-les-Bains3.6 km
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