📷 Bild: Wikimedia Commons
Margaretenbad
Das Margaretenbad ist ein Freibad im Grazer Bezirk Geidorf, eingebettet in einen gründerzeitlichen Wohnblock. Es entstand 1928 nach Plänen des Architekten Eugen Székely und gilt als erstes modernes Freibad der Stadt. Das Bad verdankt seine Entstehung der Familie Zerkowitz, die auf dem Gelände einen Englischen Garten besaß. Nach dem Ersten Weltkrieg errichtete Jenny Zerkowitz hier das Bad, das später zu einem kulturellen und sportlichen Zentrum wurde. Es war Austragungsort von Meisterschaften und Turnieren, darunter die ersten Grazer GAK-Freiluft-Tischtennisturniere. Trotz Enteignung und Umnutzung in der NS-Zeit blieb es ein wichtiger Ort, der nach dem Krieg zunächst privat und später städtisch betrieben wurde. Heute bietet das Margaretenbad ein 25-Meter-Becken mit Nichtschwimmerbereich, eine Kinderrutsche und ein Planschbecken. Dazu kommen Beachvolleyballplätze, ein Sandspielbereich und Tischtennis. Ein Restaurant mit Terrasse lädt zum Verweilen ein. Jährlich findet vor dem Eingang das Margerl-Grätzelfest statt, bei dem die umliegenden Straßen für Fahrverkehr gesperrt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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