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Mèze
französische Gemeinde
Mèze liegt am nördlichen Ufer des Étang de Thau und grenzt an Marseillan im Südwesten, Montagnac im Nordwesten, Villeveyrac im Nordosten, Bouzigues im Osten sowie Sète im Süden. Die Stadt ist Teil des Départements Hérault in der Region Okzitanien. Die Gemeinde verfügt über eine gut ausgebauten Verkehrsanbindung und ist als wichtiger Anschlusspunkt für die Seeregion bekannt. Die Einwohner der Stadt werden als Mézois und Mézoises bezeichnet. Mèze wurde bereits vor mehr als 65 Millionen Jahren von Dinosauriern besiedelt, wie Funde von Dinosauriereiern belegen. Die erste menschliche Besiedlung erfolgte im 8. Jahrhundert v. Chr. durch phönizische Seefahrer. Der Name der Stadt soll vom phönizischen Wort „Mansa“ abgeleitet sein und bedeutete „Hohe Stelle, von wo sich ein Rauch erhebt“. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde ein Hafen als Etappenquartier auf dem Seeweg der Phönizier nach Spanien gebaut. Mèze ist vor allem durch seine historischen Bauwerke und kulturellen Veranstaltungen bekannt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Überreste der Siedlung Pallas, die Kirche Saint-Hilaire sowie mehrere mittelalterliche Kapellen. Die Stadt veranstaltet seit 1991 jährlich im Juli das Festival de Thau, ein Musikfestival mit Fokus auf afrikanischer und schwarzamerikanischer Musik. Prominente Persönlichkeit aus der Region ist der Islamwissenschaftler André Miquel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Hérault
- Seehöhe
- 75 m
- Website
- https://www.ville-meze.fr/
In der Nähe
- villa gallo-romaine de Loupian1.7 km
- vestiges archéologiques du Pallas2.7 km
- Loupian2.7 km
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