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Pelzfach-Museum der Reichsmessestadt Leipzig

Museum in Deutschland

Das Pelzfach-Museum der Reichsmessestadt Leipzig war ein spezialisiertes Museum, das die gesamte Pelzbranche und verwandte Bereiche wie Rauchwarenwirtschaft und Kürschnerei abbildete. Es befand sich in Leipzig, zunächst in der Zentralstraße, später in der Sebastian-Bach-Straße. Die Sammlung umfasste taxidermische Präparate, Felle, Schädel und ein umfangreiches Archiv. Das Museum bestand nur von 1926 bis 1943, als es während der Luftangriffe zerstört wurde. Das Museum war für Fachleute und interessierte Besucher aus aller Welt attraktiv. Es bot Einblicke in Pelztierzoologie, Pelzveredelung und Mode sowie wissenschaftliche Forschung. Die Sammlung umfasste etwa 58 Gipsabdrücke antiker Münzen mit Pelztierdarstellungen und eine umfangreiche Literatursammlung. Besonders bekannt war die Seebärengruppe, die als Meisterwerk der Dermoplastik gelangte. Die Ausstellungen halfen bei wissenschaftlichen Arbeiten und boten auch für Nichtfachleute ein Bild der Branche. Besucher konnten sich in den Räumen des Museums über Pelztierjagd, Pelztierzucht und Pelzveredelung informieren. Die Ausstellungen zeigten Felle, Geräte und Bilder, die die Entwicklung der Pelzmode und die Techniken der Pelzverarbeitung veranschaulichten. Die Sammlung umfasste auch präparierte Chinchillas und Schädel- sowie Skelettsammlungen. Die Ausstellungen boten einen umfassenden Überblick über die Pelzbranche und ihre historischen Aspekte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Leipzig

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