📷 Bild: Wikimedia Commons
Tannheimer Tal
Das Tannheimer Tal ist ein etwa 1100 Meter hohes Hochtal in den Tannheimer Bergen, die zu den Allgäuer Alpen gehören. Es liegt im Tiroler Bezirk Reutte und erstreckt sich über rund 20 Kilometer in west-östlicher Richtung, bevor es bei Nesselwängle nach Süden abknickt. Die breite Talsohle wird von markanten Gebirgsgruppen eingerahmt, darunter im Norden die schroffen Gipfel wie der Schartschrofen und die Kellenspitze, im Süden die Vilsalpseeberge mit dem Kugelhorn und dem Bschießer sowie im Westen der Einstein und der Aggenstein. Der Weg lohnt sich besonders für Naturliebhaber und Aktivurlauber, da das Tal ein breites Angebot an Wander-, Kletter- und Radmöglichkeiten bietet. Die Zugänge führen entweder über den Oberjochpass von Deutschland aus oder über das Lechtal und den Gaichtpass von Tirol. Die Tannheimer Straße durchquert das gesamte Tal und verbindet die Gemeinden Tannheim, Nesselwängle, Grän, Zöblen und Schattwald. Der Vilsalpsee, ein beliebtes Ziel, ist ebenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vor Ort prägen weite Almwiesen, klare Bergseen und steile Felswände das Bild. Wanderwege führen zu Aussichtspunkten wie dem Gimpel oder entlang der Vilsalpseeberge. Die Region ist bekannt für ihre geologische Vielfalt mit Kalkgestein und Dolomit, die nicht nur die Landschaft formen, sondern auch die Schuttbildung beeinflussen. Das sub-ozeanische Klima sorgt für kühle Temperaturen und reichlich Niederschlag, was die üppige Vegetation begünstigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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