Wasserburg Goldstein

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Wasserburg Goldstein

Burg in Hessen, Deutschland

Die Wasserburg Goldstein war ein befestigter Adelssitz südwestlich von Frankfurt am Main, heute Teil der Siedlung Frankfurt-Goldstein. Sie entstand im 14. Jahrhundert und war als stark befestigte Anlage bekannt, mit Begriffen wie „Burg“ und „castrum“. Die Familie Goldstein besaß den Ort bis 1400, als die Stadt Frankfurt den Besitz übernahm. Die Anlage war umgeben von Graben systemen und umfasste eine Kernburg mit Wohnturm und Teich. Die Wasserburg war ein bedeutendes Gut mit starken Befestigungen, das im 14. Jahrhundert von der Familie Goldstein genutzt wurde. Die Stadt Frankfurt erwarb 1909 das Gelände für 6,7 Millionen Goldmark, was damals eine große Summe war. Die Anlage wurde später als Hofgut weitergeführt und 1911 eine Flugzeugfabrik errichtet. 1932 begann die Entwicklung der heutigen Siedlung Goldstein, wobei die ehemalige Burganlage durch eine Altenwohnanlage ersetzt wurde. Heute sind nur noch Reste der Wasserburg im Goldsteinpark zu erkennen, wie Grabenreste und Fundamente. Die Anlage wurde in den 1970er Jahren während des Neubaus des Altenheims untersucht. Die Funde zeigten, dass die Burg um 1348 errichtet wurde und bis 1400 weiter ausgebaut wurde. Die heute sichtbaren Strukturen stammen aus dieser Zeit und sind Teil der historischen Landschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Frankfurt-Goldstein
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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