Dominikanerkloster Braunschweig

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KlosterNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Dominikanerkloster Braunschweig

Kirchengebäude in Braunschweig

Das Paulinerkloster in Braunschweig wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war bis zur Reformation Sitz der Dominikaner. Die Ordensbrüder erhielten 1294 auf Fürsprache Herzog Albrechts II. die Erlaubnis zum Bau des Klosters, obwohl der Stadtrat und der katholische Klerus Widerstand leisteten. Das Kloster lag am Bohlweg, gegenüber der Burg Dankwarderode, und war Teil der Diözese Halberstadt. Es wurde 1343 mit einer hochgotischen Hallenkirche geweiht, die von Bischof Albrecht von Halberstadt vollzogen wurde. Die Dominikaner spielten eine wichtige seelsorgerische und kulturelle Rolle in der Stadt. Sie betreuten die Schule der Katharinenkirche und unterhielten enge Kontakte zu städtischen Gilden. Die Kirche besaß 13 Altäre, darunter solche der Tuchmacher, Goldschmiede und Gerber. Nach der Reformation verließen die Mönche 1528 die Stadt, und das Kloster wurde ab 1700 als Zeughaus und später als Museum genutzt. 1903 wurde der Komplex abgerissen, wobei der Chor an die Aegidienkirche verlegt wurde. Im Jahr 1951 kehrten die Dominikaner nach Braunschweig zurück, nachdem sie 1958 ein neues Kloster St. Albertus Magnus in der Brucknerstraße errichtet hatten. Das ehemalige Klostergebiet wurde später von einem Behördenhaus und dem Oberlandesgericht genutzt. Die Kirche und das Kloster standen im Zentrum der Stadt und beeinflussten die kulturelle und religiöse Entwicklung Braunschweigs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Braunschweig

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