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Amoeiro
spanische Gemeinde in der Provinz Ourense der Autonomen Gemeinschaft Galicien
Amoeiro liegt im nordwestlichen Teil der Provinz Ourense, etwa zehn Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Ourense. Die Gemeinde wird von sechs Nachbargemeinden umschlossen und ist Teil der Chaos-Hochebene, nordwestlich des Tals des Flusses Miño. Der Río Formigueiro durchströmt das Gebiet und ist ein Nebenfluss des Río Barbantiño. Das Gelände ist wellig mit Erhebungen unter 500 Metern, ohne markante Hügel oder Berge. Amoeiro wurde erstmals in historischen Quellen erwähnt, als es Teil der Römerstraßen und später als Siedlung mit Castros bekannt war. Die Gemeinde war im Eisenzeit- und Römerzeit-Bezirk, wobei die Castros-Siedlungen auf der Chaos-Hochebene vermutlich den Namen „Terra de Castela“ begründeten. In der Römischen Zeit hinterließen die Bewohner Spuren wie Straßen und Funde, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Die Brücke von San Fiz war ein wichtiger Verbindungspunkt zum Jakobsweg. Amoeiro ist für seine historischen Bauwerke und Sehenswürdigkeiten bekannt, darunter Petroglyphen, Castros und sakrale sowie profane Bauten. Zu den herausragenden Gebäuden zählen der Pazo de San Damián de Boa Vista, der Pazo de Tranguiolas und der Pazo de Parada. Die Gemeinde beherbergt auch das Pazo Museo Otero Pedrayo, das dem Schriftsteller Ramón Otero Pedrayo gewidmet ist. Zudem sind bedeutende Persönlichkeiten wie Juan Fernández de Boán und Darío Cabanelas Rodríguez aus Amoeiro hervorgestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Ort
- Provinz Ourense
- Seehöhe
- 396 m
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