📷 Bild: Wikimedia Commons
Gehrden
Ortsteil von Zerbst/Anhalt
Gehrden ist ein Ortsteil der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Das Dorf liegt zwischen Magdeburg und Zerbst, etwa fünf Kilometer von der Elbe entfernt. Es grenzt an das Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe und gehört naturräumlich zum Zerbster Land, einer ackergeprägten Kulturlandschaft im Fläming. Der Ortskern von Zerbst ist etwa zwölf Kilometer entfernt. Gehrden hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. Steinzeitliche Siedlungen und Funde aus verschiedenen Epochen belegen eine durchgehende Besiedlung. Die Dorfgründung wird auf etwa 1160–1180 datiert. Im 13. Jahrhundert wurde das Patronatsrecht übergeben, und im 16. Jahrhundert begann die evangelische Pfarrerzeit. 1828 wurde das Dorf fast vollständig von einem Großfeuer zerstört, und 1866 wurde die Friedenseiche gepflanzt. 1974 wurde Gehrden eingemeindet, 1990 wieder ausgeteilt. Das Dorf umfasst das Gehrdener Hünenbett, ein unter Bodendenkmalschutz stehendes Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. Es besteht aus 56 Steinen und ist das südlichste Hünenbett der Region. Direkt neben dem Hünenbett steht die Kirche, ein romanischer Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert. Im Dorf gibt es auch den Galgenberg, eine künstlich geschaffene Erhöhung, die möglicherweise aus der Bronzezeit stammt. Die Gegend um Gehrden ist geprägt von historischen Befestigungen und archäologischen Fundstätten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Zerbst/Anhalt
- Seehöhe
- 69 m
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