St. Getreu

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SehenswürdigkeitBayernBezirk Bamberg

St. Getreu

Kirchengebäude in Bamberg

St. Getreu ist eine ehemalige Benediktinerpropstei in Bamberg, die heute von der Sozialstiftung Bamberg genutzt wird. Die Anlage liegt auf einer Anhöhe über dem Kloster Michelsberg und wurde 1124 eingeweiht. Die barocke Kirche wurde zwischen 1652 und 1732 errichtet und besitzt Deckengemälde aus der Zeit um 1760 sowie einen Hochaltar aus dem Jahr 1733 mit einer spätgotischen Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche ist zudem das Ziel des Bamberger Kreuzwegs, der an der ehemaligen Spitalkirche St. Elisabeth beginnt. Der Bamberger Kreuzweg endet in der Kirche mit den Stationen 7 bis 9, die die Kreuzigungsszenen der Passion zeigen. Die Kirche besitzt eine Orgel, die 1733 von Eusebius Dietmann erbaut wurde und 27 Register auf zwei Manualen und Pedal hat. Die Glocken im Dachreiter wurden 1733 von Johann Ignatius Höhn gegossen und sind musikalisch und inhaltlich mit dem Topos der Dreifaltigkeit verbunden. Die mittlere Glocke wurde 1806 nach Mühlendorf verkauft, was die Einheit des Geläuts zerstörte. Die Kirche bietet einen Innenraum mit Kreuzwegstationen, die die Passion darstellen, sowie eine barocke Ausstattung. Die Umgebung umfasst die Anhöhe über dem Kloster Michelsberg und ist Teil der historischen Landschaft Bambergs. Die Kirche ist ein Teil der ehemaligen Propstei und wird heute als Klinikum genutzt. Die Ausstattung umfasst Deckengemälde, einen Hochaltar und eine einzigartige Glockeninstallation.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Bamberg
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:St. Getreu (CC0-1.0)

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