📷 Bild: Wikimedia Commons
Hombourg
französische Gemeinde im Elsass
Hombourg liegt am Rhein, der die Grenze zu Deutschland markiert, und am parallel verlaufenden Rheinseitenkanal. Zwölf Kilometer östlich von Mulhouse gelegen, grenzt die Gemeinde im Norden an Ottmarsheim, im Osten an Neuenburg am Rhein, im Süden an Petit-Landau und im Westen an Habsheim sowie Rixheim. Die Region umfasst den Forêt Domaniale de la Hardt Sud, in dem der Rhein-Rhône-Kanal seine Richtung nach Westen ändert. Eine Industriezone befindet sich am Rheinseitenkanal. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1227 als „Hamberg“. Zunächst Teil des elsässischen Besitzes der Habsburger, ging der Ort 1648 an Frankreich. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Hombourg stark zerstört. Die Einwohner wurden 1939 in den Südwesten Frankreichs evakuiert und konnten nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 zurückkehren. Die Befreiung durch französische Truppen erfolgte am 20. November 1944 im Rahmen der Alliierten Offensive gegen den Brückenkopf Elsass. Hombourg ist bekannt für seine Golfanlagen, darunter eine 18-Loch-Anlage am Schloss Hombourg und eine zweite seit 2008. Das Schlossgut hat historische Wurzeln, darunter einen Jagdpavillon aus dem 19. Jahrhundert und eine Pseudo-Burg aus den 1930er Jahren. Die St. Nikolaus-Kirche mit barocken Elementen und Grabsteinen sowie die moderne Mairie prägen das Stadtbild. Bekannte Persönlichkeiten wie Benedikt Anton Friedrich von Andlau-Homburg und Maurice Burrus haben den Ort geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 238 m
- Website
- http://www.hombourg68.fr
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