Kloster Rosières
Kloster in Frankreich
Das Kloster Rosières ist eine ehemalige Zisterziensermönchsabtei in der Gemeinde La Ferté im Département Jura. Es liegt südöstlich von Dole, am rechten Ufer des Flusses Cuisance. Die Abtei wurde 1132 als Tochterkloster von Bellevaux gegründet und gehörte zur Filiation der Primarabtei Morimond. Das Kloster spielte eine Rolle im Ausbau des Zisterziensertums, indem es 1206 das Kloster San Tommaso dei Borgognoni in Venedig übernahm. Aus diesem wurden später Klöster in der Levante gegründet, darunter das Kloster San Stefano bei Istanbul und das Kloster Gergeri auf Kreta. Die Abtei wurde 1792 während der Französischen Revolution aufgelöst. Das ehemalige Klostergelände wird heute von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt. Die Kirche, die 1177 geweiht wurde, sowie andere Anlagen sind nicht mehr erhalten. Ein Grabstein und Fliesen aus dem Kloster sind jedoch noch vorhanden. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft des Jura und den Fluss Cuisance.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- La Ferté
- Erbaut
- 1132
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