📷 Bild: Wikimedia Commons
Mingorría
Gemeinde in Spanien
Mingorría liegt im Südwesten der Provinz Ávila, in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Das Bergdorf befindet sich auf der Nordseite des Iberischen Scheidegebirges in einer Höhe von etwa 1030 Metern. Es liegt etwa 12 Kilometer nordöstlich von Ávila und 138 Kilometer südöstlich von Madrid. Die Gemeinde umfasst auch den nahegelegenen Weiler Zorita de los Molinos, der fast verlassen ist. Die Geschichte von Mingorría reicht bis in das erste Jahrtausend vor Christus zurück, als das Gebiet Teil des Siedlungsgebietes der keltischen Vettonen war. Im 10. und 11. Jahrhundert wurde die Region von leonesischen Königen zurückerobert und neu besiedelt. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte unter Philipp IV. Die Bevölkerung hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich verringert, vor allem aufgrund der Landflucht. Mingorría ist vor allem durch seine landwirtschaftliche Tradition geprägt, insbesondere die Viehzucht. Die Gemeinde besitzt mehrere aufgegebene Steinbrüche und profitiert seit dem späten 20. Jahrhundert auch von Tourismus-Einnahmen durch die Vermietung von Ferienwohnungen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Iglesia de San Pedro Apóstol, ein Klauenstand aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, die Ermita de la Virgen und ein Steinkreuz aus dem Jahr 1704. Zorita de los Molinos hat eine kleine Kirche, eine mittelalterliche Steinbrücke und Mühlenruinen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1032 m
- Website
- http://www.mingorria.com
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