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Radeburg
Stadt im Landkreis Meißen, Sachsen, Deutschland
Radeburg ist eine Kleinstadt im Landkreis Meißen, etwa 12 Kilometer nördlich von Dresden. Sie liegt an der Bundesautobahn 13 und grenzt an Moritzburg, Laußnitz, Ottendorf-Okrilla, Ebersbach und Thiendorf. Die Stadt wird von der Röder und der Promnitz geprägt, mit offenen Kleinkuppenlandschaften und Heiden im Süden und Osten. Die Naturraumstruktur umfasst die Radeburger Heide und die Königsbrück-Ruhlander Heiden. Radeburg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1288 wurde sie als oppidum erwähnt, was auf Stadtrecht hinweist. Im Dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt mehr als die Hälfte ihrer Bevölkerung. 1884 erhielt sie eine Schmalspurbahnverbindung, die bis heute besteht. Die Industrie war nur von Schamotte- und Glasproduktion geprägt. Seit 1993 existiert ein Industrie- und Gewerbegebiet an der A 13. Die Stadt wuchs durch Eingemeindungen wie Bärwalde (1974) und Promnitztal (1999). In Radeburg gibt es den Heinrich-Zille-Hain, einen 22.500 m² großen Stadtpark mit Wiesen, alten Buchen und einem Spielplatz. Im Ortsteil Bärwalde steht der Heinrich-Zille-Gedenkstein, der 1945 eingeweiht wurde. Die Wettinsäule im Park erinnert an das Fürstenhaus Wettin und die Zeit des Nationalsozialismus. Zudem gibt es den Heroldstein, das Illing-Grabmal und das Opfermahnmal der Weltkriege. Das Heimatmuseum im Stadthaus präsentiert die Geschichte der Stadt und Heinrich Zilles Werk.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Meißen
- Seehöhe
- 150 m
- Website
- https://www.radeburg.de/
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