📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehemalige Zisterzienserabtei von Montheron
Archäologische Stätte und ehemaliges Klostergebäude in Montheron im Kanton Waadt, Schweiz
Das Kloster Montheron war eine Zisterzienserabtei im Kanton Waadt, Schweiz, und liegt im Weiler Montheron, der zur Stadt Lausanne gehört. Es wurde um 1126 von Bischof Gerold von Faucigny gestiftet und 1135 von der Abtei Bellevaux in Frankreich besetzt. Die Anlage war ursprünglich auf dem Jorat gelegen, wurde aber später an das Ufer des Flusses Talent verlegt. Die Abtei wurde 1536 durch die Reformation des Kantons Bern geschlossen und verfiel danach. Die Abtei war eine dreischiffige, dreijochige Kirche nach bernhardinischem Plan mit halbrundem Chor und Seitenkapellen. Reste des Kapitelsaals sind im Unterbau der reformierten Kirche von Montheron erhalten, die aus dem südlichen Querschiff der ehemaligen Klosterkirche entstand. Die Klausur lag südlich der Kirche, und das ehemalige Abtswohnungshaus ist das benachbarte Wirtshaus, das spätgotische Reste bewahrt. Besucher können die Reste der Klosterkirche und des Kapitelsaals erkunden, die im Unterbau der reformierten Kirche untergebracht sind. Die Anlage umfasst die ehemalige Abtei, die Grangien Jorat, Aillerens und Pailly sowie das Gut Clos de Sadex. Die Umgebung umfasst den Weiler Montheron und die nähere Landschaft um Lausanne. Die Ausgrabungen von 1928–1930 und 1975/1976 haben weitere Einblicke in die Geschichte des Klosters ermöglicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Säkularisiertes Kloster
- Ort
- Lausanne
- Adresse
- Route de l'Abbaye 2, 1053 Cugy VD
- Erbaut
- 1135
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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