📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Klingenberg
Burgruine in Oberösterreich
Die Burgruine Klingenberg ist eine höhenlage in der Region Mühlviertel, etwa 2,3 Kilometer nordöstlich von St. Thomas am Blasenstein. Sie liegt auf einer bewaldeten Hügelkuppe und ist gleich weit von St. Thomas am Blasenstein und Pabneukirchen entfernt. Die Ruine ist über eine Forststraße in etwa 15 Minuten erreichbar, ausgangs vom Mayrhof oder Forsthaus in Klingenberg. Die Burg war im 11. Jahrhundert von den Herren von Perg und Machland erbaut und bis ins 16. Jahrhundert in verschiedenen Adelsgeschlechtern verpfändet. Im Jahr 1588 wurde sie von Lorenz Schütter erworben, und 1594 wurde sie als Fluchtburg im Kampf gegen die Türken genannt. 1630 ging die Burg an das Chorherrenstift Waldhausen, das die Verwaltung aus der Burg zog. Die Anlage blieb bis ins 20. Jahrhundert teilweise bewohnt, bis sie vollständig zur Ruine wurde. Die Burganlage besteht aus drei Höhenstufen und umfasste eine Gesamtfläche von 3061 m². Sie umfasst den Bergfried, eine romanische Hochburg mit Palas und Stuben, eine gotische Vorburg mit Hofplatz und Brunnen sowie eine untere Vorburg mit Schmiede und Ställen. Die Ruine wurde seit 2010 durch eine private Initiative gesichert und instand gesetzt. Eine Begehung ist nur mit Voranmeldung beim Verein Ruine Klingenberg möglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- St. Thomas am Blasenstein
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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