Naturdenkmal Zigeunermauer

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitOberösterreichBezirk Perg

Naturdenkmal Zigeunermauer

Felsformation in St. Thomas am Blasenstein, Oberösterreich

Die Zigeunermauern sind ein Naturdenkmal im Naturpark Mühlviertel, gelegen in der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein in Oberösterreich. Sie befinden sich in der Ortschaft Kleinmaseldorf und bilden das größte von sechs Naturdenkmalen der Gemeinde. Die Felsformation besteht aus Weinsberger Granit und wurde am 4. August 1988 als Schutzobjekt eingestuft. Sie ist für das Mühlviertel typisch und trägt den Fachbegriff Wollsackverwitterung. Die Zigeunermauern sind aufgrund ihrer Größe und Eigenart ein markanter Teil des Landschaftsbildes. Sie liegen auf 744 m Höhe und sind über mehrere Zugangswege erreichbar, die vom Güterweg zum Gehöft Kleinmaseldorf Nr. 5 führen. Die Felsformation umgibt mehrere Höhlen und Verstecke, in denen sich früher fahrendes Volk aufhielt, darunter auch die Bande des Räubers Johann Georg Grasel. Von den Zigeunermauern aus führen steile Wege und Wegspuren nordwärts zum Bildstock Augenbründl, der 150 Höhenmeter tiefer im Wald liegt. Der Bildstock ersetzt ein früheres Holzkreuz und zeigt ein Mosaikbild der Heiligen Odilia. In der Nähe der Wasserquelle werden Heilkräfte bei Augenleiden nachgesagt. Die Verbindung zu den Zigeunermauern erfolgt über mehrere steile Wege.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Felsformation
Ort
St. Thomas am Blasenstein
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Oberösterreich
Quellen:Naturdenkmal Zigeunermauer (CC0-1.0)

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