📷 Bild: Wikimedia Commons
Richtstätte Hohenems
ehemalige Hinrichtungsstätte, heute Bildstock in Hohenems
Die Richtstätte Hohenems liegt in der Parzelle „Sündergass“ außerhalb der historischen Ortschaft. Sie befindet sich auf einer Höhe von 414 Meter über dem Meeresspiegel und ist bis heute unbebaut. Ein denkmalgeschützter Bildstock erinnert an den Ort, etwa 20 Meter von der Bahnstrecke Lindau–Bludenz entfernt. Westlich der Richtstätte gibt es die Bezeichnung Galgenholz. Die Herrschaft Hohenems übte das Recht zur Tötung von Verurteilten aus, basierend auf dem Besitz der Herrschaft. 1489 erhielt Hans von Ems durch einen Lehnsbrief von Kaiser Friedrich die Gerichtsbarkeit in Hohenems und Dornbirn. Verurteilte wurden oft in ungeweihter Erde in der Nähe der Richtstätte bestattet, was mit angeblichen magischen Wirkungen der Überreste in Verbindung gebracht wird. Die Richtstätte ist ein Ort der Geschichte, an dem Verurteilte aus der Herrschaft Hohenems hingerichtet wurden. Die Lage der Stätte ist von der Bahnstrecke und der Bezeichnung Galgenholz umgeben. Die Ausübung der Blutgerichtsbarkeit war Teil der Herrschaftsrechte, wie in einem Lehnsbrief aus dem Jahr 1489 festgehalten. Die Bestattung der Hingerichteten in der näheren Umgebung der Stätte steht im Zusammenhang mit überlieferten magischen Überzeugungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bildstock, Richtstätte
- Ort
- Hohenems
- Adresse
- Hatangergasse
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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