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Jühnde
Gemeinde in Deutschland
Jühnde ist eine Gemeinde im Landkreis Göttingen, südwestlich von Göttingen und nordöstlich von Hann. Münden gelegen. Sie umfasst die Orte Jühnde und Barlissen und liegt am Fuße des Hohen Hagens. Das Dorf hat etwa 1000 Einwohner und gehört zur Samtgemeinde Dransfeld. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, mit einer Burganlage an der Heerstraße. 1484 eroberten die Göttinger die Raubritterburg, die später im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Jühnde ist bekannt für das Jühnder Schloss, ein Wahrzeichen der Gemeinde, und für den Fachwerklehrpfad, der 70 Bauobjekte präsentiert. Im Norden des Dorfes befindet sich ein Ehrenhain mit Gedenksteinen für Kriegsgefallene. Die Gemeinde ist zudem als erstes Bioenergiedorf in Deutschland bekannt, da sie ihren Energiebedarf vollständig aus regenerativen Quellen deckt. Die Anlage produziert jährlich etwa 4 Mio. kWh Ökostrom. Die Sehenswürdigkeiten umfassen das Schloss Jühnde, Fachwerkgebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und den Ehrenhain. Die Dorferneuerung führte zur Erstellung eines Faltplans mit 70 porträtierten Bauobjekten. Das Bioenergiedorf ist durch eine Biogasanlage und ein Holzschnitzel-Heizwerk ausgestattet, die den Energiebedarf decken. Die Gemeinde ist auch für die TV-Produktion „Männer allein daheim“ bekannt, die dort gedreht wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde
- Ort
- Landkreis Göttingen
- Seehöhe
- 300 m
In der Nähe
- Schloss Jühnde261 m
- Gaussturm2.6 km
- Hoher Hagen (Dransfeld)2.7 km
- Erlebnisbad Dransfeld4.1 km
- Altarsteine bei Dransfeld3.5 km
- Samtgemeinde Dransfeld4.6 km
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