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Hoher Hagen (Dransfeld)
Berg im Landkreis Göttingen
Der Hohe Hagen ist ein vulkanischer Berg von etwa 492,5 m Höhe im Dransfelder Stadtwald, einem Mittelgebirgszug im Landkreis Göttingen. Er liegt etwa in der Mitte der Luftlinie zwischen Göttingen und Hann. Münden und ist die höchste Erhebung der Region. Der Gipfel befindet sich im Nordwesten der Gemeinde Dransfeld, während die Ost- und Südflanken zu den Gemeinden Jühnde und Scheden gehören. Die Bergregion ist Teil des Naturparks Münden und des Naturraums Dransfelder Hochflächen. Der Hohe Hagen zählt zu den höchsten Bergen im südlichen Niedersachsen und ist besonders für Geologen interessant. Er ist ein Erosionsrest eines Vulkanschlots aus Basalt, der vor etwa 12 Millionen Jahren entstand. Der Berg wurde im 19. Jahrhundert intensiv erforscht, darunter durch Goethe, der 1801 den Berg besuchte. Der Basalt enthält Olivinbomben und wurde durch den Basaltabbau im 19. und 20. Jahrhundert stark verändert. Heute ist der Berg Teil mehrerer Schutzgebiete und bietet eine Vielzahl von Wander- und Radwegen. Auf dem Hohe Hagen gibt es mehrere Räume und Wege. Die Hoher-Hagen-Straße führt über den Berg und ist Teil des Europäischen Fernwanderwegs E6. Der Gaußturm, der 1963 eingestürzt ist, und der Neue Gaußturm bieten Aussichtspunkte. Das Haus Hoher Hagen, ein ehemaliger Berggasthof, dient heute als Bildungsstätte. Der Berg ist auch Ausgangspunkt für den Hasenmelkerlauf und wird von Radfahrern als Hausberg gefeiert. Die Umgebung umfasst den Dransfelder Stadtwald, den Solling und den Harz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Vulkan, Berg
- Ort
- Niedersachsen
- Seehöhe
- 493 m
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