📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Hude
ehemalige Zisterzienserabtei, deren Baulichkeiten zum Teil erhalten sind
Das Kloster Hude ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Hude im Landkreis Oldenburg, Niedersachsen. Es liegt in einem abgelegenen Bachtal und wurde 1232 als Tochterkloster von Mariental gegründet. Die wirtschaftliche Grundlage stellten Landesgaben nach dem Stedingerkrieg 1234 sowie die Produktion von Ton- und Webwaren sowie Ziegelei. Die Abtei war bis 1536 geistliches und wirtschaftliches Zentrum der Region, wobei die Kirche über zwei Jahrhunderte als Grablege der Grafen von Oldenburg diente. Das Kloster war bis 1536 geistliches und wirtschaftliches Zentrum der Region, wobei die Kirche über mehr als zwei Jahrhunderte als Grablege der Grafen von Oldenburg diente. 1482 kam es unter das Bistum Münster, bis die Reformation den Niedergang einleitete. 1687 wurde das Anwesen durch Kurt Veit von Witzleben erworben, der es bis heute bewohnt. Die Anlage umfasst Teile der ehemaligen Klosterkirche, die Torkapelle und das Abthaus, die als Ruine erhalten sind. Die Anlage umfasst Teile der ehemaligen Klosterkirche, die Torkapelle und das Abthaus, die als Ruine erhalten sind. Die Langhaussüdwand zeigt spitzbogige Arkaden und Blendtriforium. Südnicht der Kirche sind Reste der Klausurgebäude erhalten. Die Anlage ist Teil des Landschaftsgartens und umgeben von historischen Gebäuden wie dem ehemaligen Abtshaus, dem Jagdschloss und der Klosterschänke. Die Ruine diente als Motiv in der deutschen Romantik und wurde in der Kunst dargestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hude
- Erbaut
- 1232
- Baustil
- Backsteingotik
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