Gröbern
Ortsteil von Muldestausee
Gröbern ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt zwischen Dessau-Roßlau und Leipzig an der Grenze der Dübener Heide. Auf einem Restloch des ehemaligen Tagebaus Gröbern entstand der Gröberner See mit einer Fläche von 36 Hektar. Der Ort wurde erstmals 1200 erwähnt und war im 13. Jahrhundert von Mönchen aus Wörlitz besiedelt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Gröbern zerstört, wurde aber 1686 wiederbevölkert. 1985 begann der Betrieb des Tagebaus, der 1993 geschlossen wurde. 2010 wurde Gröbern in die Gemeinde Muldestausee eingemeindet. Der Gröberner See bietet einen Ausblick auf die Dübener Heide. Umgeben von Wäldern und Feldern, ist der Ort Teil der Muldestausee. Die Region ist bekannt für den Waldelefanten, dessen Knochen 1987 im Tagebau gefunden wurden und heute im Landesmuseum in Halle ausgestellt sind. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bundesstraße 100 und lokale Buslinien.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Muldestausee
- Seehöhe
- 107 m
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