Schlaitz
Ortsteil von Muldestausee
Schlaitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt am Rande der Dübener Heide am Muldestausee, einem der bedeutendsten Gewässer des Landkreises mit einer Fläche von 6,3 Quadratkilometern. Die Ortschaft wird von Kiefern- und Mischwäldern umgeben und erstreckt sich entlang der ehemaligen Salzstraße, die heute die Bundesstraße 100 darstellt. Schlaitz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld in Preußen zugeordnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine Phase der Rekultivierung, die zur Regeneration der Natur führte. In jüngerer Zeit entstand ein neues Baugebiet, das heute durch Tourismus geprägt ist. Ferienwohnungen und der Heide-Camp sind in der Region vorhanden. In Schlaitz gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Schlaitzer Dorfkirche aus dem Jahr 1287 und die Friedenseiche aus dem Jahr 1871. Das Kriegerdenkmal steht unter der Eiche. Das Naturschutzprojekt Haus am See ermöglicht die Beobachtung von Fischadlern. Zudem sind mehrere Gebäude als Baudenkmale im Denkmalverzeichnis des Landes eingetragen. Die Bundesstraße 100 verläuft in der Nähe des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Muldestausee
- Seehöhe
- 98 m
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