📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Wagegg
Burgruine in Deutschland
Die Ruine der Burg Wagegg liegt über dem Ortsteil Wagegg in der Gemeinde Haldenwang im Landkreis Oberallgäu in Bayern. Sie war ursprünglich eine Burg, die später zum Schloss der Fürstäbte von Kempten wurde. Die Herrschaft war bis 1374 in den Händen der Herren von Wagegg, die zum Fürststift Kempten gehörten. Nach dem Tod dieser Familie fiel die Burg an das Fürststift und veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte durch verschiedene Besitzerwechsel und Ausbaumaßnahmen. Die Burg wurde 1525 von Bauern eingenommen und 1580 wieder vom Fürststift erworben. Ab 1642 wurde sie als Jagdschloss instand gesetzt und 1715 zu einem prachtvollen Schloss mit Gärten und Weihern ausgebaut. 1796 wurde sie von den Franzosen geplündert, und 1807 wurde sie auf Abbruch verkauft. 1906 erwarb das Forstamt das Gelände, und 1976 wurde die Ruine notsichernd instandgesetzt. Von der Burgruine führt ein befestigter Pfad ohne Geländer hinauf zu einer Aussichtsplattform, von der aus man bei gutem Wetter einen umfassenden Blick auf die Allgäuer Alpen hat. An der Ostseite des Hügels befindet sich eine kleine Höhle. Die Felswand nördlich des Burgbergs wurde als Geotop mit der Nummer 780A015 ausgewiesen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Haldenwang
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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