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Ehemaliges Kloster St. Urban
Früheres Zisterzienserkloster in St. Urban im Kanton Luzern, Schweiz
Das ehemalige Kloster St. Urban liegt im Tal der Rot in der Gemeinde Pfaffnau im Kanton Luzern, Schweiz. Es war eine Zisterzienserabtei, die 1194 gegründet wurde und der Filiation der Primarabtei Morimond angehörte. Die Klostergemeinschaft war bekannt für die Produktion von Backsteinen, die sowohl für die zweite Klosteranlage als auch für dekorative Elemente wie Türrahmen und Fensterumrahmungen verwendet wurden. Die architektonische Bedeutung des Klosters wurde durch die barocke Bauweise des 18. Jahrhunderts unter dem Baumeister Franz Beer unterstrichen. Die ehemalige Klosterkirche St. Urban ist ein architektonisches Highlight mit einer Doppelturmfassade und einem komplexen Innenraum, der aus einer Wandpfeilerkirche mit zwei Querarmen besteht. Der Hochaltar und die Kanzel sind barocke Werke in Weiss und Gold, während das Chorgestühl aus dem Jahr 1700–1707 als eines der bedeutendsten Barockgestühle gilt. Die Orgel aus dem Jahr 1717, von Josef Bossard gebaut, ist ein weiteres künstlerisches Meisterwerk, das bis heute restauriert und in Betrieb ist. Im Inneren der Klosterkirche und den umliegenden Räumen erwartet man eine Vielzahl von Ausstattungsstücken, darunter das Chorgestühl, das nach langen Verhandlungen 1911 zurückgekauft und wieder aufgestellt wurde. Die Kirche beherbergt auch eine Orgel, die im Jahr 1717 errichtet wurde und bis heute als prächtiges Instrument gilt. Die ehemalige Klosteranlage beherbergt heute eine kantonale Psychiatrische Klinik und ist ein Teil der kulturellen Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Krankenhausgebäude
- Ort
- Pfaffnau
- Adresse
- Klinik St. Urban 1.1–1.5, 4915 St. Urban
- Erbaut
- 1194
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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