📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Sommeregg
Burg in Österreich
Die Burg Sommeregg liegt im Ortsteil Schloßau der Gemeinde Seeboden am Millstätter See in Kärnten. Sie erhebt sich auf einer Kuppe der Millstätter Berge und wurde bis 1652 von den Herren von Sommeregg bewohnt. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert ein Zentrum der Grundherrschaft. Sie war Teil der Grafschaft Ortenburg und später unter den Herren von Graben und Freiherren von Rain. Die Burg wurde mehrfach verändert und verkaufte sich 1550 an die Khevenhüller, die sie bis 1628 besaßen. Die Burg Sommeregg ist heute ein beliebter Ausflugsort. Im Obergeschoß befindet sich ein Foltermuseum, das Repliken von Folterinstrumenten aus dem Mittelalter und der Inquisition zeigt. Das Museum wird von Amnesty International unterstützt und thematisiert auch die aktuelle Folterdebatte. Auf den Terrassen und der Dachfläche gibt es einen guten Rundblick über die Region, der bis zu den Karawanken reicht. Im August finden jährlich Ritterspiele im Mittelalterdorf statt, das auf der Burg errichtet wurde. Besucher können im Restaurant der Burg speisen und die historischen Räume erkunden. Die Burg wurde im 20. Jahrhundert von Elfi und Andreas Egger renoviert und später an die Familie Riegler verkauft. Die Burg ist heute ein Kultur- und Erlebnisort, der sowohl die Geschichte als auch die Landschaft der Region widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ruine
- Ort
- Seeboden am Millstätter See
- Adresse
- Schloßau 6
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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