1. Kärntner Fischereimuseum
Museum in Österreich
Das 1. Kärntner Fischereimuseum liegt im Ortsteil Wirlsdorf von Seeboden, direkt an der westlichen Bucht des Millstätter Sees. Es befindet sich an der Stelle des Brugger-Hauses, das seit dem 11. Jahrhundert als Fischereistätte bekannt war. Die Lage am Seebach, einem Abfluss des Sees, machte es zu einem wichtigen Fischfangplatz. Die historische Brücke über den Seebach und die Alpentransversale verliehen der Stelle strategische Bedeutung. Das Museum wurde 1980 eröffnet und war bis 2009 geschlossen, wurde aber 2011 wiedereröffnet. Es dokumentiert die Geschichte der Fischerei um den Millstätter See, einschließlich der Auseinandersetzungen um Fischrechte und die Entwicklung der Fischwirtschaft. Die Ausstellung umfasst Fischerboote, Fanggeräte, Fischpräparate sowie Dioramen und Urkunden zu historischen Streitigkeiten. Ein Aquarium zeigt den Artenreichtum des Sees, und es gibt Informationen zur Schifffahrt und zur Entwicklung der Wassersportgeräte. Die Ausstellungsfläche umfasst das ehemalige Fischerhaus Brugger, das heute als Museum genutzt wird. Im Erdgeschoss sind die Rauchküche und die Rauchstube mit Schautafeln und Objekten der Fischerei zu sehen. Im ersten Stock sind Fischstecher und Informationen zur Raubfischerei sowie zur Geschichte des Fischereigesetzes zu finden. Die Ausstellung vermittelt die Entwicklung der Fischwirtschaft und den Einfluss des Tourismus auf die Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Seeboden am Millstätter See
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