Gepiu
Gemeinde in Rumänien
Gepiu liegt im südwestlichen Teil des Kreises Bihor, in der historischen Region Crișana und der Entwicklungregion Nord-Ost. Die Gemeinde befindet sich in der Ebene der Crișana, etwa 24 Kilometer nordöstlich von Salonta und 18 Kilometer südwestlich von Oradea, der Kreisstadt. Sie umfasst zwei Dörfer, Bicaci und Gepiu, wobei letzteres die Gemeindesitz ist. Die Bevölkerung der beiden Dörfer wird in den Angaben aus dem Jahr 2002 genannt. Gepiu wurde erstmals 1332 unter dem ungarischen Namen Gyapju erwähnt. Die Gemeinde war Teil des Königreichs Ungarn und folgte dessen Geschichte. Im 19. Jahrhundert gehörte das Dorf den Baronen Konyswalter, deren Schloss 1945 zerstört wurde. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 wurde die Gemeinde zur Großrumänischen Republik gestellt. 1940 wurde sie von Ungarn annektiert, kehrte aber nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Vertrag von Paris 1947 zur Rumänischen Republik zurück. Gepiu ist bekannt für seine orthodoxe und katholische Kirche, die im 19. und 19. Jahrhundert erbaut wurden. Die Gemeinde besitzt auch ein Stausee, der für Fischfang und Baden genutzt wird. Zudem ist Gepiu über die nationale Straße DN79 (europäische Straße E671) und die Eisenbahnstrecke Oradea-Arad an das umliegende Gebiet angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Bihor
- Adresse
- Localitatea Gepiu, Nr. 80
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