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Bodendenkmal in Bodenkirchen, #D-2-7640-0009

Verebneter mittelalterlicher Burgstall und untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Hofmarksschlosses in Haunzenbergersöll, darunter Spuren von Nebengebäuden, Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen.

Das Schloss Haunzenbergersöll war ein abgegangenes Hofmarkschloss in Haunzenbergersöll, einem Gemeindeteil von Bodenkirchen im Landkreis Landshut. Es lag westlich der Pfarrkirche St. Johannes Baptist und südöstlich des Eschlbachs. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7640-0009 geführt und umfasst einen verebneten mittelalterlichen Burgstall sowie untertägige Befunde aus der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zeit. Die Hofmarksherrschaft entstand im 14. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert durch die Familie Neuhaus übernommen. 1585 tritt Christoph Hautzenperger als Kastner von Neumarkt auf, und 1609 wurde die Herrschaft auf die Familien Tabertshofer und Neuhaus geteilt. Die adelige Gerichtsbarkeit endete mit dem Aussterben des Geschlechts. 1810 wurde das Schloss abgebrochen, und 1849 wurde Haunzenbergersöll an die Gemeinde Bodenkirchen angegliedert. Das Schloss war ein einfaches, zweigeschossiges Holzgebäude mit Satteldach und zwei Balkonen. Vor dem Schloss lag ein ringförmiger Weiher, über den eine Holzbrücke führte. Ein Palisadenzaun trennte das Anwesen von der Kirche. Der Weiher ist heute noch vorhanden, während das Schloss selbst nicht mehr besteht. Die Umgebung umfasst die Pfarrkirche, den Eschlbach und die historischen Hofmarken.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Burgstall, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Bodenkirchen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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