📷 Bild: Wikimedia Commons
Issigeac
französische Gemeinde
Issigeac liegt im südlichen Rand des Départements Dordogne, in der Landschaft des Bergeracois, im touristisch benannten Périgord pourpre. Die Gemeinde ist von den Nachbargemeinden umgeben und liegt in der Einzugsfläche der Dordogne und der Garonne. Das Gelände ist geologisch vielfältig und besteht aus Kieselsandsteinen und Kalksteinen aus dem Tertiär. Das Gemeindegebiet weist eine gewellte Hügellandschaft auf, mit einem Höhenunterschied von 94 bis 166 Metern. Rund 94 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, 5 % sind bebaut und 1 % bewaldet. Issigeac wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt und war im gallorömischen und merowingischen Zeitalter besiedelt. Die Gemeinde war ein römisches Lager und beherbergte Thermalbäder, die im 4. Jahrhundert zerstört wurden. Im 6. Jahrhundert wurde ein Kloster gegründet, das später zur Kirche Saint-Martin führte. Im Mittelalter war Issigeac ein Dorf mit eigenem Recht, das von einem Seigneur und Dekan regiert wurde. Die Stadt wurde mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut, wobei viele Gebäude aus dem 13. und 15. Jahrhundert erhalten blieben. Issigeac ist bekannt für seine historischen Bauten wie die Kirche Saint-Félicien, die seit 2001 als Monument historique eingestuft ist. Zudem zählt die Gemeinde zu den Petites Cités de Caractère de France. Die Sehenswürdigkeiten umfassen das Bischofspalast, das gotische Haus Maison des têtes sowie die ehemalige Vogtei. Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Grundschule und ist ein Zentrum für landwirtschaftliche Produktion, insbesondere für Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 166 m
- Website
- https://www.issigeac.fr
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