Almaraz de la Mota
Almaraz de la Mota liegt im Gemeindegebiet von Villardefrades in der Provinz Valladolid, in der Autonomen Gemeinschaft Castilla und León. Der Ort war einst ein eigenständiges Dorf mit einer Schule und einer Kirche, doch im 20. Jahrhundert verlor er seine Bevölkerung, als die Landwirtschaftsfläche verkauft und die Bewohner ihre Häuser verließen. Die Ruinen der Kirche sind heute das einzige Zeugnis seiner Vergangenheit. Der Ort lag an der Grenze der Montes Torozos und der Tierra de Campos, an der Seite des Arroyo de la Viña, der in den Río Sequillo mündete. Die Landschaft bot gute Wälder mit Eichen, die für Nussbäume, Weide und Ackerbau genutzt wurden. Die Nachbargemeinden waren Villardefrades, Urueña und Villavellid. Die Region war bekannt für ihre fruchtbaren Böden und die Nutzung von landwirtschaftlichen Produkten wie Getreide und Hülsenfrüchten. Almaraz war ein Teil der Casa de Alba und wurde vom Marqués de la Mota verwaltet. Die Bewohner waren Aparceros, die von den Herren abhängig waren. Die Kirche von San Juan Bautista, aus dem 16. Jahrhundert, ist heute in einem schlechten Zustand. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Veränderungen im Besitz und der Verlassenheit, die bis heute spürbar ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 0
- Bezirk
- Villardefrades
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