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Espagnac-Sainte-Eulalie
französische Gemeinde
Espagnac-Sainte-Eulalie liegt im Département Lot in der Region Okzitanien, am südwestlichen Rand des Zentralmassives am Ufer des Célé. Der Ort ist Teil des Regionalen Naturparks Causses du Quercy und liegt im Tal des Célé. Durch den Ort verläuft der Fernwanderweg GR 651, eine Variante des Jakobswegs Via Podiensis. Die nächstgelegene Stadt ist Figeac, die man über die D41 und D19 in östlicher Richtung erreicht. Der Ort entwickelte sich aus dem Kloster Espagnac. Die erste Gründung erfolgte durch den Mönch Bertrand de Griffeuil im 12. Jahrhundert. Um das Jahr 1160 wurde das Kloster im ersten Krieg mit England zerstört. 1211 wurde ein Augustiner-Nonnenkloster gegründet, das später durch den Bischof Hebrard Aymeric Saint-Sulpice erneuert wurde. Die Abtei wurde der Heiligen Jungfrau geweiht und trägt den Namen Val-Paradis d'Espagnac. Das Kloster blieb bis 1792 aktiv, bis es in der Französischen Revolution aufgelöst wurde. Die Kirche Val-Paradis war das Herzstück des Klosters und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Sie wurde im Hundertjährigen Krieg teilweise zerstört und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Heute dient sie als Pfarrkirche. In der Kirche befinden sich drei monumentale Gräber, darunter das Bildnis des Gründerbischofs und der ersten Priorin. Die romanische Kirche Santa Eulalia am rechten Ufer des Célé ist der Rest eines Klosters, das 974 zur Betreuung der Jakobspilger gegründet wurde. Die Grotte Sainte-Eulalie enthält prähistorische Zeichnungen, die bis ins Neolithicum zurückreichen. Die Dolmen von Cavagnès sind weitere sehenswerte Ruinen aus der Bronzezeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Lot
- Seehöhe
- 426 m
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