📷 Bild: Wikimedia Commons
Räpina
Gemeinde in Estland
Räpina liegt im estnischen Kreis Põlva und umfasst ein Gebiet von 265,9 km². Die Gemeinde umschließt die Stadt Räpina und zahlreiche Dörfer, darunter Jaanikeste, Kassilaane und Võuküla. Sie grenzt an den Peipussee sowie an die Seen Lämmijärv und Meelva. Der Fluss Võhandu fließt durch das Gebiet und verbindet die Region mit anderen Orten. Die Gemeinde ist bekannt für ihre natürliche Schönheit und ihre ländliche Struktur. Die Region Räpina war in der Antike ein wichtiger Handelsweg zwischen Tartu und Pihkva. Erstmals wird der Ort 1582 in einem Dokument erwähnt, das ihn als Handelsniederlassung der Region Tartu beschreibt. Im 17. Jahrhundert wurde Räpina als Kirchspiel im schwedischen Konsistorium erwähnt. In der Sowjetzeit war die Gemeinde Teil der ESSR, und mit der Unabhängigkeit Estlands erhielt sie den Status einer selbstverwalteten Stadt. 2002 wurde die Stadt mit der umliegenden Gemeinde zur heutigen Gemeinde Räpina vereinigt. Die Gemeinde Räpina ist geprägt von ihrer natürlichen Umgebung und traditionellen Tätigkeiten. Landwirtschaft, Fischfang und Holzverarbeitung spielen eine wichtige Rolle im Leben der Einwohner. Das Schutzgebiet Meelva mit seinem Moor und der Meteoritenkrater Tsõõrikmäe sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde ist auch für ihre kulturelle Geschichte bekannt, darunter die Werke von Dichtern und Künstlern wie Kalju Ahven und Leonhard Lapin.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Põlva
- Website
- http://www.rapina.ee
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