📷 Bild: Wikimedia Commons
Tauernbach
Der Tauernbach entspringt im Tauerntal auf etwa 2270 Metern Höhe nahe den Felber Tauern und mündet nach rund 18 Kilometern bei Matrei in die Isel. Auf seinem Weg durchquert er zunächst steil abfallende Schluchten, bevor er sich im Gschlösstal mit dem Gschlössbach vereint. Dieser Abschnitt ist geprägt von kristallinen Gesteinsschichten wie Schiefern und Gneisen, während die Mündungszone in jüngere Schotter- und Sandablagerungen eingebettet ist. Der Bach zählt zu den bedeutendsten Zuflüssen der Isel und überwindet auf seiner Strecke über 1300 Höhenmeter. Besonders sehenswert sind die Steiner Wasserfälle, die durch den Steiner Bach gespeist werden, sowie die Prosseggklamm, eine enge Schlucht mit Wehranlage. Im Oberlauf dominieren alpine Rasenflächen und Almwiesen, während der Unterlauf intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Der Gschlössbach ist Teil des Nationalparks Hohe Tauern, und auch die Prosseggklamm steht unter Naturschutz. Vor Ort lässt sich der Tauernbach auf Wanderungen entlang der Felbertauernstraße erkunden, die streckenweise parallel zum Bach verläuft. Bei Matrei öffnet sich das Tal zu einer weiten Aue, bevor der Bach begradigt durch das Ortsgebiet fließt. Die Ufer sind teils naturbelassen, teils durch Holzbuhnen gesichert. Im Bereich der Klamm und oberhalb der Wohlgemutalm bleibt der Bach wildromantisch, während im Unterlauf landwirtschaftliche Nutzflächen an seine Ufer grenzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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