Zisterzienserkloster Reifenstein

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Zisterzienserkloster Reifenstein

ehemalige Zisterzienserabtei im Ortsteil Kleinbartloff im Landkreis Eichsfeld in Thüringen

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Das Kloster Reifenstein ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster im Ortsteil Kleinbartloff der Gemeinde Niederorschel im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Es liegt etwa 4 km südsüdöstlich von Leinefelde und wurde im 12. Jahrhundert von Graf Ernst II. von Tonna-Gleichen gestiftet. Die Anlage war Teil der Filiation der Primarabtei Morimond und wurde im 14. und 15. Jahrhundert mehrmals geplündert. 1525 wurde es durch die Reformation und den Bauernkrieg stark zerstört, wurde aber 1585 unter Abt Philipp Busse wieder aufgebaut. Das Kloster besaß in seiner Blütezeit große Besitzungen in mehreren Dörfern und Wüstungen. Nach der Auflösung im Jahr 1803 wurde es als preußische Domäne verpachtet und später als Ackerbauschule, Landfrauenschule und Krankenhaus genutzt. Die Kirche dient heute als Konzertsaal. Die Anlage besteht aus einem vierseitigen Gebäudekomplex mit zwei Innenhöfen, einer Kirche im Südwesten und einem viergeschossigen Turm aus der Zeit um 1580. Die Bauten wurden im Barockstil erneuert und umgebaut.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Abtei
Ort
Niederorschel
Erbaut
1101

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