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Palais Corbelli-Schoeller
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (27636)
Das Palais Corbelli-Schoeller steht in der Johannesgasse 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Es wurde wahrscheinlich zwischen 1695 und 1709 erbaut und dem Architekten Johann Lucas von Hildebrandt zugeschrieben. Die Geschichte des Gebäudes ist geprägt von verschiedenen Besitzwechseln, darunter der Übergang an die Familie Corbelli, die Familie Caraffa de Stigliano und später an Sir Paul Eduard von Schoeller. Seit 1982 ist das Palais Sitz des Institute for the International Education of Students. Das Palais ist ein repräsentatives Beispiel für barocke und historistische Architektur. Die Fassade ist durch einen flachen Mittelrisalit mit Attikabalustrade gegliedert und verfügt über Pilastern, Riesenpilastern und kunstvollen Fensterdekorationen. Die Fenster der Beletage sind mit Konsolenverdachung versehen, und die Parapetfelder sind durch Putzrahmen betont. Im Inneren führt ein neobarockes Stiegenhaus in die Beletage, während das Entree, das Herrenzimmer und der ehemalige Festsaal durch ihre spätklassizistische Ausstattung auffallen. Die Straßenfront des Palais ist neunachsig und durch einen fünfachsigen Mittelrisalit strukturiert. Die Sockelzone ist genutet und mit Pilastern abgeschlossen, während die Oberzone von Riesenpilastern eingerahmt wird. Die Fenster des Sockelgeschoßes haben eine gerade Konsolenverdachung, und die Souterrainfenster sind mit Schmiedeeisengittern versehen. Das große Korbbogenportal mit neobarockem Tor und seitliche Säulen mit vorgewölbtem Balkon tragen stark zur Fassadenästhetik bei. Die Innenräume sind mit spätklassizistischer und historistischer Ausstattung versehen.
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- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Wien
- Adresse
- Johannesgasse 7
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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