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Palmenhaus
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Das Palmenhaus ist ein 128 Meter langes Glashaus im ersten Wiener Bezirk, das am Rand des Burggartens steht. Es liegt nahe der Albertina und der Staatsoper, wo sich Kunst und Musik begegnen. Mit einer Grundfläche von etwa 2.050 Quadratmetern prägt es die Umgebung als markantes Bauwerk. Ursprünglich wurde das klassizistische Gewächshaus von 1823 bis 1826 nach Plänen von Ludwig von Remy errichtet, inspiriert von der Orangerie in Schönbrunn. Die Rückwand gehörte einst zur Wiener Stadtmauer. Nach dem Abriss um 1900 entstand 1902–1906 ein neuer Bau im Jugendstil unter Friedrich Ohmann, dessen Mitteltrakt mit Skulpturen von Josef Václav Myslbek verziert ist. Von 1919 bis 1938 diente es der Kunstgemeinschaft als Ausstellungsort. Nach einer Schließung 1988 wurde es 1996–1998 für rund 13 Millionen Euro saniert und wiedereröffnet. Heute beherbergt der Mittelteil ein Restaurant, der linke Flügel das Schmetterlinghaus und der rechte die Gewächshäuser der Österreichischen Bundesgärten. Besucher bewegen sich durch lichtdurchflutete Räume und entdecken tropische Pflanzen sowie Schmetterlinge in einem geschützten Klima.
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