Burg Vörden
abgegangene spätmittelalterliche Niederungsburg des Bistums Osnabrück
Die Burg Vörden ist eine abgegangene Niederungsburg aus dem späten Mittelalter, die im Ortsteil Vörden der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden im Landkreis Vechta liegt. Sie war Teil des Bistums Osnabrück und kontrollierte eine wichtige Straße zwischen Bramsche und Damme. Die Burg wurde 1365 gegründet und war bis ins 17. Jahrhundert als militärisches und administratives Zentrum von Bedeutung. Sie wurde 1643 von dem schwedischen Fürsten Graf Gustav Gustavson zur Residenzfestung umgebaut. Die Burg war bis 1685 als Festung ausgebaut und diente danach als Amtssitz. Im 18. Jahrhundert wurde der Hauptflügel durch einen Neubau ersetzt, und 1842 brannte das Schloss ab. Die Gebäude wurden von der katholischen Kirche erworben, die im Amtshaus eine Pfarrwohnung einrichtete. Die katholische Pfarrkirche St. Paulus Apostel steht über den Fundamenten des abgerissenen Nordflügels. Die Anlage umfasste ursprünglich eine leicht befestigte Anlage mit Wall und Graben. Im 17. Jahrhundert wurde ein dreiflügeliges Schlossgebäude mit Wassergraben errichtet. Die Vorburg umschloss die Hauptburg ringförmig und war in der letzten Ausbauphase mit Bastionen und einem breiten Wassergraben versehen. Das heute noch bestehende Wirtschaftsgebäude aus dem 14. Jahrhundert sowie das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert sind Teil der Anlage.
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- Art
- Burg
- Ort
- Neuenkirchen-Vörden
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