Schloss Sögeln

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Schloss Sögeln

Wasserburg nördlich der Stadt Bramsche im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen

Das Schloss Sögeln war eine Wasserburg nördlich von Bramsche im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Es stand am Ufer des Emskanals und war Teil der Rittersitze des Fürstentums Osnabrück. Die Anlage wurde erstmals 1350 erwähnt und war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie von Ledebur. 1426 wurde sie erstmals als Burg bezeichnet. Die Burg ging im 16. Jahrhundert an die Familie von Knehem, die sie 1590 an Heinrich von Langen verkaufte. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert durch die Familie von der Horst übernommen und 1792 an den Freiherrn von Münster verkauft. 1793 wurde das Schloss durch ein klassizistisches Herrenhaus ersetzt, das bis 1817 in Besitz von Georg Friedrich Rathgen war. Seit 1872 gehört das Schloss der Familie von Rappard. Die Anlage umfasst heute ein Herrenhaus mit Gartenterrasse und zwei Seitenflügeln, sowie eine doppelte Gräfte. Das Schloss Sögeln ist heute als Gutsanlage erhalten. Das Haupthaus besteht aus Fachwerk mit Steinfüllung und war ursprünglich von einem Wassergraben und einem Wall umgeben. Ein Torhaus mit quadratischen Schießscharten und einer Wappentafel aus dem Jahr 1600 ist ein älterer Teil der Burg. Im Osten des Nordflügels gab es 1774 ein rechteckiges Gebäude, vermutlich einen Wohnturm, dessen Reste 2012 archäologisch untersucht wurden. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und den Emskanal.

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Art
Schloss
Ort
Bramsche

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