Weißer Wall

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Mecklenburg-VorpommernLandkreis Mecklenburgische SeenplatteBezirk Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Weißer Wall

slawischer Burgwall auf Gemeindegebiet Warrenzin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

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Der slawische Burgwall Weißer Wall liegt im Gemeindegebiet Warrenzin südöstlich von Wolkow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Er befindet sich am nördlichen Hochufer der Peene und war eine Niederungsburg aus der mittleren bis jüngeren Slawenzeit. Die Anlage ist als hufeisenförmiger Halbkreiswall mit einer sichtbaren Toranlage bekannt. Sie stand im Stammesgebiet der Zirzipanen, die zu den Lutizen gehörten. Die Burganlage wurde in den 1950er Jahren durch Baggerarbeiten in der Peene entdeckt. Dabei wurden hunderte eichener Pfähle gefunden, die auf eine hölzere Brücke hinweisen, die vermutlich mit dem Burgwall verbunden war. Der Name Weißer Wall entstand im 19. Jahrhundert durch den Kalkabbau am Fuße des Burgwalles, in der Nähe der Gipsmühle Deven. Vor Ort erwartet man eine Burganlage mit Halbkreiswall und Toranlage. Die Lage am Hochufer der Peene bietet Ausblicke auf das Flussufer und die Umgebung. Die Anlage ist Teil eines slawischen Burgsystems und steht im Gebiet der Zirzipanen. Südwestlich der Burganlage liegt der Hohe Wall, eine weitere slawische Burganlage an der Peene.

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Art
Wallburg, Archäologische Stätte
Ort
Warrenzin
Erbaut
900
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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