📷 Bild: Wikimedia Commons
Weißer Wall
slawischer Burgwall auf Gemeindegebiet Warrenzin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
Der slawische Burgwall Weißer Wall liegt im Gemeindegebiet Warrenzin südöstlich von Wolkow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Er befindet sich am nördlichen Hochufer der Peene und war eine Niederungsburg aus der mittleren bis jüngeren Slawenzeit. Die Anlage ist als hufeisenförmiger Halbkreiswall mit einer sichtbaren Toranlage bekannt. Sie stand im Stammesgebiet der Zirzipanen, die zu den Lutizen gehörten. Die Burganlage wurde in den 1950er Jahren durch Baggerarbeiten in der Peene entdeckt. Dabei wurden hunderte eichener Pfähle gefunden, die auf eine hölzere Brücke hinweisen, die vermutlich mit dem Burgwall verbunden war. Der Name Weißer Wall entstand im 19. Jahrhundert durch den Kalkabbau am Fuße des Burgwalles, in der Nähe der Gipsmühle Deven. Vor Ort erwartet man eine Burganlage mit Halbkreiswall und Toranlage. Die Lage am Hochufer der Peene bietet Ausblicke auf das Flussufer und die Umgebung. Die Anlage ist Teil eines slawischen Burgsystems und steht im Gebiet der Zirzipanen. Südwestlich der Burganlage liegt der Hohe Wall, eine weitere slawische Burganlage an der Peene.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wallburg, Archäologische Stätte
- Ort
- Warrenzin
- Erbaut
- 900
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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