📷 Kép: Wikimedia Commons
Burg Gerswalde
Burgruine in Deutschland
Die Burg Gerswalde war eine Wasserburg, die in der Gemeinde Gerswalde im Landkreis Uckermark steht. Die Anlage liegt am Ufer des Flusses Treptower See und umfasst heute noch umfangreiche Reste der mittelalterlichen Bauwerke. Teil der Ruine wurde in späteren Jahrhunderten wiederhergestellt, wobei die Neue Kemenate als erhaltenes Wohnturmbeispiel gilt. Die Burg wurde erstmals 1256 urkundlich erwähnt und vermutlich zwischen 1239 und 1250 von den Markgrafen von Brandenburg errichtet. Sie diente als Schutz für die Askaniergebiete gegen Pommern und Mecklenburg. Die Herren von Arnim übernahmen die Burg 1463 und machten sie zu einem ihrer Stammsitze. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1637 stark zerstört. Die Ruine umfasst die Reste der Wasserburg mit ihrer Lage am Flussufer und die erhaltenen Teile der Burganlage. Die Neue Kemenate ist ein besonderes Merkmal der Burg. Umgebung und Ausblicke sind geprägt von der Landschaft des Uckermark und dem Treptower See. Die Burg ist Teil der Denkmalobjektnummer 09130452.
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- Art
- Burg
- Ort
- Gerswalde
- Erbaut
- 1256
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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