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Kirchenruine Flieth
Kirchenruine in Flieth bei Gerswalde, Landkreis Uckermark, Brandenburg
Die Kirchenruine Flieth liegt im Ort Flieth-Stegelitz in der Uckermark. Sie sind die verbliebenen Reste der Dorfkirche, die ursprünglich dem Benediktinerinnenkloster Marienpforte gehörte. Dieses wurde 1269 von Ritter Heinrich von Stegelitz gegründet, wobei die genaue Lage des Klosters nicht bekannt ist. Die Kirche selbst wurde im späten 13. Jahrhundert als einschiffiger Saalbau aus Feldsteinen errichtet und war lange die Pfarrkirche des Dorfes sowie Mutterkirche von Stegelitz. Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg beschädigt und 1714 im Barockstil mit einem neuen Turm wieder eingeweiht. 1945 zerstörte eine Alliierte Bombe das Bauwerk, nachdem deutsche Soldaten auf dem Kirchturm eine Flakstellung errichtet hatten. Die Kirche brannte vollständig aus, lediglich die Grundmauern und ein Teil des Turms blieben erhalten. Nach 2000 wurden Sicherungsarbeiten durchgeführt, darunter die Sanierung des Glockenstuhls. 2021 wurde eine gotische Bronzeglocke aufgehängt und als Friedensglocke geweiht. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Bauweise und die Entwicklung der Kirche über mehrere Jahrhunderte. Die Umgebung umfasst das Dorf Flieth-Stegelitz und die Uckermark. Die Räume der Ruine sind durch die verbliebenen Mauern und den Teil des Turms geprägt. Die Ausblicke reichen bis in die umliegende Landschaft, die durch die historischen Ereignisse der Kirche beeinflusst wurde. Die Ruine ist Teil der lokalen Geschichte und dient als Mahnmal für die vergangene Zeit.
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- Art
- Kirchengebäude, Ruine, Kirchenruine
- Ort
- Flieth-Stegelitz
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
A közelben
- Flieth-Stegelitz543 m
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- Amt Gerswalde4.4 km
- Gerswalde4.4 km
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