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St. Maria im Kapitol
frühromanischer Kirchenbau in Köln
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St. Maria im Kapitol ist eine frühromanische Katholikkirche in Köln, die auf einem Hügel südlich der Altstadt steht. Sie war die zweitwichtigste Kirche der Stadt nach dem Dom und wurde auf den Überresten eines römischen Tempels errichtet. Die Kirche gilt als älteste Dreikonchenanlage der Region und ist Teil der romanischen Basiliken Kölns. Die Kirche war zentral für kirchliche und städtische Feiern, darunter die Weihnachtsmesse des Erzbischofs und die Prozession des Rates. Sie beherbergte auch die Bramglocke, die für Sturm und Feuer geläutet wurde. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert erweitert und erhielt einen Kreuzgang, einen Chorabschluss und eine Krypta. Im 13. Jahrhundert wurden die Konchen erneuert, und im 15. Jahrhundert wurden Kapellen angeschlossen. Besucher können die rekonstruierte Dreikonchenanlage, den Kreuzgang und die Krypta erkunden. In der Kirche steht eine Holztür aus dem 11. Jahrhundert mit 26 Reliefs aus dem Leben Jesu. Im Nordosten hängt ein Gabelkreuz aus dem 14. Jahrhundert, das als Leidenskruzifix bekannt ist. Die Ostkonche wurde im 13. Jahrhundert mit einer Zwerggalerie versehen. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, doch im Laufe des 20. Jahrhunderts wiederhergestellt.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Altstadt-Süd
- Erbaut
- 1100
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Konrad Kuene van der Hallen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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