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Klein St. Martin
ehemalige Kölner Pfarrkirche
Der Turm von Klein St. Martin steht in der Altstadt-Nord von Köln, am Übergang zwischen Heumarkt und Neumarkt. Er war ein Teil des Kölner Rheinpanoramas und war ursprünglich Teil einer Pfarrkirche, die im 10. Jahrhundert entstand. Die Kirche wurde 1802 aufgehoben und 1824 abgerissen, wobei der Turm erhalten blieb. Er wurde nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Die Kirche war eine bedeutende Pfarrkirche mit einer eigenen Wahlmannschaft und einer reichen Ausstattung. Sie hatte das Recht, bei der Wahl ihres Pfarrers mitzuwirken. 1554 wurde die Orgel durch ein Werk von Vitus ten Bendt aufgewertet. Die Kirche war bis 1802 bestehend und wurde 1803 der benachbarten Stiftskirche St. Maria im Kapitol zugewiesen. Der Turm bietet einen Blick auf die Rheinfront und die Altstadt. In seinem Untergeschoss gibt es eine Andachtskapelle mit Bronzeportal und Tabernakel. Die Glocken der Kirche hatten eine wechselnde Geschichte, wurden mehrfach überstellt und schließlich im Zweiten Weltkrieg geschmolzen. Der Turm ist heute Teil des Kulturerbes und trägt eine Wetterfahne mit der Figur des Heiligen Martin.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Altstadt-Nord
- Adresse
- Augustinerstr. 23–25
- Erbaut
- 1460
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
A közelben
- St. Maria im Kapitol109 m
- Gürzenich134 m
- Innenstadt146 m
- LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt177 m
- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud220 m
- St. Maria in Jerusalem254 m
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